Wie, der Hirsch ist zu?

Wie, der Hirsch ist zu?

Ja, am 29.7.2018 hatte das Ristorante Pizzeria Hirsch in Gerlingen seinen letzten Tag. Mit dem Restaurantbetrieb wurde auch der Biergarten geschlossen – mitten im heißesten Sommer der letzten Jahre. Eine Katastrophe für eingefleischte Gerlingerinnen und Gerlinger. Seit vielen Jahren Kult hat sich dieses Ende aber in den letzten Monaten auch abgezeichnet.

Aus dem Rathaus und über die Presse ist zu hören, dass vor allem die Küche, aber auch sonst die Räumlichkeiten sehr in die Jahr gekommen sind und dringende Renovierungen für einen ordentlichen Gastronomiebetrieb notwendig werden.

Alles verständlich aus Sicht der Gastronomen (und der Autor dieses Artikels war schon einer) und auch aus Sicht der Stadt Gerlingen als Eigentümerin des Gebäudes und des Grund und Bodens.

Jetzt kommt die Idee und vielleicht auch schon eine Vision ins Spiel

Muss denn der Hirsch weiter ein Gastronomieobjekt mit sehr hohen Ansprüchen an Sicherheit und Hygiene sein?

Wie lange dauert eine Überplanung des Objekts?

Wollen wir uns eine Schließzeit von vielleicht zwei Jahren oder mehr leisten
– ohne den gemütlichsten Biergarten im Sommer?

… und jetzt kommt’s:

Ist eine Zwischennutzung möglich und realisierbar?

Uli Sailer,


Gerlinger Bürger
Kommunalberater
Medienreferent
Gründer von diversen Vereinen
Bürgerengagierter
ehemaliger Gastronom
Planer von bürgerengagierten Projekten
vielleicht Visionär
auf jeden Fall ein Macher

hat eine Idee, eine Vision:

An den kommenden fünf Mittwochabenden (15., 22., 29. August und am 5. und 12. September) jeweils ab 18.00 Uhr sitzt er mit seinem Stuhl im Biergarten des Hirsches und erzählt von seiner Vision und diskutiert gerne mit weiteren jungen und alten Alt- und Neu-Gerlingern.

Er entwirft mit den Anwesenden die Zukunft des Gerlinger Hirsches und des Biergartens.

  • Was kann da gehen?
  • Was ist gewollt, was überhaupt nicht?
  • Was sind die Ziele?
  • Was ist leistbar?
  • Was finanzierbar?
  • Haben wir die Man- und Womanpower, um ein Bürgerprojekt zu stemmen?

Er versucht gemeinsam mit allen Interessierten eine Strategie zu entwickeln, die dem Gemeinderat, der Verwaltung und Herrn Bürgermeister Brenner – zumindest für eine Zwischennutzung – dargestellt werden kann.

DU hast auch Ideen, willst was aus dem Hirsch machen?

Schreib es in die Kommentare!

Komm vorbei am 15. August um 18.00 Uhr – bringe einen Stuhl mit (Du kannst ihn nachher wieder mitnehmen :-))

Beteilige Dich an den ersten Diskussionen in den Facebook-Gruppen:

Du weißt, dass Du aus Gerlingen kommst, wenn …

oder Unser Hirsch

oder bei Nebenan.de  (wenn Du hier einen Einladungscode brauchst, schreib mir kurz)

oder schreibe mich an unter uli@unser-hirsch.de 

Ich bin sehr gespannt und freue mich auf DICH am Mittwoch um 18.00 Uhr

Uli

2 Comments
  • Dr. Markus Rösler
    Posted at 14:29h, 27 August Antworten

    Lieber Uli,
    habe eben schon auf Fb geschrieben, was ich so denke:
    Jedenfalls bitte nicht abreißen, sondern renovieren-sanieren!
    Hygienevorschriften sind heute völlig überkandidelt hoch, doch die Einhaltung vorhandener Vorschriften sollte man nicht angehen – wohl aber den Ermessensspielraum, den die m.E. teils viel zu peniblen Lebensmittelkontrolleure haben.
    Wenn dann eine Gastronomie reinkommt, soll es schon etwas für Otto Normalverbraucher sein – warum nicht wieder eine gute Pizzeria? Herzliche Grüße, Dein Alt-Gerlinger Markus

  • admin
    Posted at 15:51h, 27 August Antworten

    Lieber Markus, natürlich geht es in erster Linie darum den Hirsch zu erhalten. Alle bisherigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Mittwochabenden würde gerne mal wieder im Hirsch essen gehen, am besten im sagen wir mal “Wirtshaus“. Bis dies aber soweit ist, gehen aber sicher ein paar Jahre ins Land. Diese Zeit wollen wir für eine Zwischenlösung nutzen. Zunächst als kreativen Raum um Bürgerschaftliches Engagement, das wirklich vom Bürger kommt, wachsen zu lassen. Ich persönlich möchte gerne aus den vielen Zetteln, die ständig an irgendwelche Wände gepinnt werden, Aktionen und Projekte machen. Wir haben so viele kreative tolle Leute in Gerlingen, die brauchen einen Raum um sich anderen mitteilen zu können um diese mit ins Boot zu holen. In meinem Kopf schwirrt ein wahrlich, innovatives Konzept um das, wenn es klappt, uns viele beneiden werden. Herrenberg und Coburg sind für mich die Vorbilder in Sachen bürgerschaftliches Engagement und Stadtmarketing – da möchte ich noch eine Schippe drauflegen. An die Stammtische, die jetzt Ihre “Heimat“ verloren haben, ist im Konzept auch gedacht. Bis spätestens 5.9. möchte ich das Konzept aufs Papier gebracht haben. Die Anträge für die Allianz für Beteiligung habe ich bereits begonnen und die ersten Gespräche dort geführt. Für alle die hier mitlesen, ich bin zu jedem Gespräch bereit 🙂
    Vielen Dank fürs Mitdenken
    Uli

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